Zwei Lernorte

Ausbildungsbetriebe

Ausbildungsbetriebe

Viele große, mittlere und kleine Unternehmen aller Branchen in Deutschland entscheiden sich Jahr für Jahr dafür, junge Leute aufzunehmen und sie auszubilden. Für sie ist die Entwicklung und Förderung von Talenten im eigenen Betrieb die beste Möglichkeit, den Bedarf an Fachkräften – aber auch Führungskräften – für die Zukunft zu sichern.

Berufsschulen

Berufsschulen

Die Berufsschulen sind der zweite bedeutende Lernort im dualen System. In der Berufsschule lernen die Auszubildenden die Fachkunde ihres Berufes, außerdem Wirtschafts- und Sozialkunde. Außerdem bieten viele Berufsschulen die Möglichkeit, interessante Zusatzqualifikationen wie Sprach- und IT-Zertifikate zu erwerben.

Auszubildende

Auszubildende verbringen den größeren Teil der Zeit in der betrieblichen Ausbildung, den kleineren Teil in der Berufsschule. Ein typisches Muster ist drei Tage in der Woche im Betrieb und zwei Tage in der Berufsschule. Auch Auslandsaufenthalte sind möglich. In Deutschland gibt es zur Zeit 1,4 Millionen Jugendliche, die eine duale Berufsausbildung absolvieren. Das entspricht etwa 70 Prozent eines Jahrgangs.

Betriebe

Betriebe aller Branchen bilden junge Leute aus. Dies ist die beste Möglichkeit, den Bedarf an Fachkräften für die Zukunft zu sichern. Die Ausbildung von jungen Leuten ist nachhaltige Ressourcensicherung und Ausdruck von sozialer Verantwortung. Ausbildende Betriebe müssen sich bei einer zuständigen Kammer registrieren und geeignete Personen als Ausbilder benennen. Auf die fachliche und persönliche Eignung der Ausbilder kommt es besonders an. Der Nachweis der Ausbildereignung erfolgt durch die sogenannte „AdA-Prüfung“ (AdA = Ausbildung der Ausbilder) bei der zuständigen Kammer.

Berufsschulen

In Deutschland gibt es ca. 8.300 Berufsschulen mit 2,5 Millionen Schülern und jährlich ca. 1 Million Absolventen. Dort sind 85.000 Lehrer in Vollzeit und 35.000 Lehrer in Teilzeit beschäftigt. Die Berufsschulen sind der Sekundarstufe II zugeordnet und umfassen die Jahrgangsstufen 10 bis 12. Abschlussprüfungen finden im dualen System nicht in der Schule, sondern vor den zuständigen Stellen wie Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern statt.

Kammern (IHKs)

In Deutschland gibt es 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs). Die IHKs sind Organisationen der Selbstverwaltung der Wirtschaft. Den IHKs sind per Gesetz wichtige hoheitliche Aufgabe übertragen. Diese liegen insbesondere im Bereich der dualen Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung.

Ausbildungszentren

Die überbetrieblichen Trainingszentren sind als Durchführungsort für die ergänzende überbetriebliche Ausbildung entstanden. Sie tragen wesentlich zur Sicherung der Ausbildungsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie zur Fachkräftesicherung bei.

Duale Berufsbildung:

Vorteil für alle

Jugendliche erlernen schnell die Praxis des gewählten Berufes und der Übergang von der Ausbildung in den Beruf fällt ihnen leicht. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihren Fachkräftenachwuchs entsprechend ihrem Bedarf selbst auszubilden. Duale Berufsausbildung ist eine besondere Form von Public-Private Partnership: Unternehmen, Staat und Gesellschaft profitieren allesamt von geringer Jugendarbeitslosigkeit und gut ausgebildeten Fachkräften.

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Jugendliche

Schneller Einstieg ins Berufsleben

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Unternehmen

Fachkräftnachwuchs nach Maß

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Staat

Niedrige Jugendarbeitslosigkeit

Berufsausbildung in Deutschland auf einen Blick.

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Ausbildungsberufe
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Prozent Jugendarbeitslosenquote

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Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer

Strojarska 22/11

10 000 Zagreb, Kroatien

Tel.: +385 1 6311 600

Fax: +385 1 6311 630

info@ahk.hr  kroatien.ahk.de

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